Das Transferprojekt gehört zum Studiengang
Alle Studierenden der Steinbeis-Hochschule Berlin und ihrer bundesweit präsenten Institute erarbeiten während ihres Studiums ein eigenes Transferprojekt, mit dem sie ihr neues Wissen in der Praxis - etwa am eigenen Arbeitsplatz - umsetzen. Das Transferprojekt wird im ersten Studienjahr in der Projektstudienarbeit (PSA) definiert und abgegrenzt. Diese ist dann Ausgangspunkt für die weitere Arbeit am Projekt, der Ergebnisdokumentation in der Bachelor-Thesis und Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Studienabschluss.
Thesis und Transferprojekt
Ein wesentlicher und integraler Bestandteil des Studiums ist die Arbeit an einem eigenen, praktischen Transferprojekt, das jeder Studierende während des gesamten Studiums beispielsweise an seiner regulären Arbeitsstelle, in seiner pädagogischen Einrichtung oder einer sonstigen Institution (Projektgeber) zum Erfolg führt und in Form der Bachelor-Thesis abschließend dokumentiert. Die Arbeit am Projekt ist somit für die Studierenden das zentrale und durchgängige Leitthema während des gesamten Studiums.
Ziel ist es, dass die Studierenden ein Projekt entwickeln und vollständig umsetzen, das ihren persönlichen Begabungen und beruflichen Interessen entspricht. Zudem wird bei der Wahl des Projektthemas darauf Wert gelegt, dass vorzugsweise solche Fragen und Herausforderungen aus dem Berufs- und Arbeitsumfeld der Studierenden aufgegriffen und bearbeitet werden, bei denen ein direkter Wissenstransfer in die berufliche Praxis möglich ist. Daneben können aber auch fachtheoretische Themen bearbeitet und Vorschläge zum Transfer der Ergebnisse in die Praxis ausgearbeitet werden.
Sinnvoll und praktisch ist es, wenn die Studierenden ihr Projekt in der Institution durchführen, in der sie eine Anstellung haben oder anstreben. Für die Einrichtungen der Studierenden kann es auch von großem Interesse sein, wenn die Studierenden ein ohnehin zu bearbeitendes Problem oder eine Fragestellung aufgreifen und dies für die Institution mit wissenschaftlichem Anspruch aufarbeiten.
Beispiele für Transferprojekte, die zum Teil durch IfPM-Studierende bereits realisiert wurden:
- Weiterentwicklung einer Kindertagesstätte zu einem Familienzentrum
- Implementierung eines Inklusionsprojekts in der Frühpädagogik
- Kooperationsprojekt zwischen Kindergärten und externen Partnern (Schulen, Vereine, Gesundheitsbereich)
- Qualitätsmanagement in der Elternarbeit
- Strategische Weiterentwicklung eines Volkshochschul-Verbunds
- Entwicklung eines Leitfadens zur Durchführung von Pflegekostensatzverhandlungen für Jugendhilfeträger
- Gezielte individuelle Förderung von Kindern aus bildungsfernen Familien bereits im Vorschulalter - Entwicklung und Implementierung eines Kooperationsplans zwischen einem Kindergarten und einer Grundschule
- Entwicklung von bedarfsorientierten Hilfen bei Schulverweigerern im Rahmen kleiner, außerschulischer Lerngruppen
- Entwicklung und Implementierung eines bewegungsorientierten und gesundheitsförderlichen Freizeitkonzeptes innerhalb einer vollstationären Jugendhilfeeinrichtung
Das Thema der Projektarbeit wird in Absprache mit dem Projektgeber zu Beginn des Studiums vereinbart und dokumentiert. Im ersten Studienjahr wird das Transferprojekt im Rahmen der Projektstudienarbeit beschrieben und eingegrenzt. Während des gesamten Studiums werden die Studierenden bei der Bearbeitung und Durchführung der Projektarbeit von Betreuern des IfPM wissenschaftlich begleitet.
Thesis
In der abschließenden Bachelor-Thesis wird die gesamte Projektarbeit dokumentiert. Die Zielsetzung der Thesis ist, dass die Studierenden ihr Projekt praxisorientiert und wissenschaftlich aufbereiten sowie in Form einer unternehmerisch relevanten Konzeption praxisrelevant und nachvollziehbar umsetzen. Die Projektarbeit / Bachelor-Thesis sollte insgesamt mindestens 60 und höchstens 100 Textseiten umfassen.
Für die Projektstudienarbeit erwirbt man 7 Credit Points, die Projektarbeit und Thesis wird mit 72 Credit Points bewertet. Der Schwerpunkt für die Ausarbeitung liegt im dritten Studienjahr.







